Meldung der Stadt Oelde:
In Gedenken an die Reichspogromnacht fand die Gedenkfeier am Sonntag erstmals auf dem Jüdischen Friedhof am Wiedenbrücker Tor in Stromberg statt. Christiane Glitscher-Krüger, die Organisatorin, zeigte sich überwältigt von dem großen Interesse und der hohen Besucherzahl. Vor etwa siebzig Besucherinnen und Besuchern hielt Bürgermeisterin Karin Rodeheger eine Ansprache zu diesem dunklen Ereignis der deutschen Geschichte. Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Oelde trugen Berichte aus dem Buch der Oelder Autorin Christine Laumeier über das jüdische Leben in Stromberg vor. Im Anschluss wurden die Namen der jüdischen Gemeindemitglieder, die damals in Oelde und Stromberg lebten, nach Straßen verlesen. Die Klänge einer Klangschale verliehen der Verlesung eine besonders bewegende Atmosphäre. Nach einer Gedenkminute suchte die Besuchergruppe die Stolpersteine in der Daudenstraße auf.
Die Organisatorin der Gedenkfeier Christiane Glitscher-Krüger (re. im Bild) begrüßt die zahlreich erschienen Besucherinnen und Besucher auf dem Jüdischen Friedhof in Stromberg.












