100 Jahre Burgbühne Stromberg: Ein Fest der Gemeinschaft und Tradition
Am 12. Juli feierte die Burgbühne Stromberg ihr 100-jähriges Bestehen mit einem bunten Familienfest, das nicht nur die Geschichte, sondern auch die Zukunft der Freilichtbühne würdigte. Bei strahlendem Wetter fanden sich Gäste auf dem Burgberg ein und genossen kurze Inszenierungen oder ließen sich von der entspannten Atmosphäre anstecken.
Gemeinschaft und Nachwuchs im Mittelpunkt
Was die Burgbühne seit jeher ausmacht? Gemeinschaft! Alt und Jung arbeiten hier Hand in Hand, um ein einzigartiges Theatererlebnis zu schaffen. Besonders erfreulich ist, dass auch in diesem Jubiläumsjahr der Nachwuchs eine tragende Rolle spielt. Im diesjährigen Familienstück „Ronja Räubertochter“ zeigt sich die Begeisterung der Kinder und Jugendlichen, die nicht nur auf der Bühne, sondern auch bei den zahlreichen Aktivitäten rund um das Jubiläum präsent waren.
Bunte Vielfalt beim Jubiläumsfest
Eine Fotowand lockte viele Gäste, die sich mit bunten Theaterkostümen und Hüten aus früheren Produktionen ablichten ließen. Auch das Kinderschminken, angeboten von den Visagistinnen der Burgbühne, war ein großer Spaß und zog viele Familien an. Beim Glücksrad konnte man tolle kleine Geschenke abräumen, die inhaltlich zur Burgbühne passten.
Doch nicht nur die jüngeren Gäste kamen auf ihre Kosten: Während des geselligen Zusammenseins auf dem Burgberg wurden immer wieder kurze Spielszenen aus alten Produktionen gezeigt. Auf der Rasenfläche vor der Bühne improvisierten die Schauspieler sogar ein eigenes Märchen, bei dem das Publikum aktiv mitgestalten durfte: Ein Bär verwandelte sich überraschend in ein Nilpferd, das von allen als neues Haustier adoptiert wurde. Das Nilpferd wurde dabei spontan von einer Dame aus dem Publikum improvisiert und kam besonders gut an. „Das Nilpferd war total witzig!“, sagte ein begeistertes Kind.
Ein Blick in die Vergangenheit: „Shakespeare“ und ein unvergesslicher Fauxpas
Neben den interaktiven Szenen gab es auch einen besonderen Rückblick in die Theatergeschichte der Burgbühne: Guido Huster erzählte z.B. von einem Fauxpas aus dem Jahr 1997. Bei einer Aufführung von „Shakespeare - Wie es euch gefällt“ war ein Dialog aufgrund eines verschlafenen Kollegen plötzlich nicht mehr möglich. Sven Ringeldorn war während der Aufführung hinter der Bühne nach einem langen Arbeitstag eingeschlafen. Aus dem Dialog wurde kurzerhand ein Monolog und niemand im Publikum bemerkte den kleinen Pannenmoment.
Burgbühne Stromberg: Ein Ort der Tradition und Zukunft
Die Burgbühne Stromberg blickt mit Stolz auf ihre lange Tradition zurück, doch auch die Zukunft des Gemeinschaftsprojekts ist gesichert. Der große Andrang und das rege Interesse der jüngeren Generation zeigen, dass die Bühne weiterhin ein zentraler Ort für Kultur und Gemeinschaft bleibt. Mit Unterstützung von Sponsoren und befreundeten Vereinen wird die Burgbühne auch in den kommenden Jahren ihre Tradition fortsetzen.
Ein Ausblick auf „Jedermann“: Theatergeschichte hautnah erleben
Während das Jubiläumsfest einen Rückblick auf 100 Jahre Burgbühne Stromberg bot, blickt die Bühne mit Spannung auf die Premiere von „Jedermann“ morgen, am 9. August. Das Stück, das auch bei der ersten Aufführung 1925 auf der Burgbühne gespielt wurde, ist eine wahre Verbeugung vor der Geschichte der Bühne. In seiner Inszenierung wird das klassische Stück ein weiteres Mal zum Leben erweckt und bietet den Besuchern die einzigartige Atmosphäre, für die die Burgbühne seit 100 Jahren bekannt ist.
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Die Oelde App gratuliert zu 100 Jahren Theatergeschichte und wünscht eine erfolgreiche Premiere von „Jedermann“!












