10. Dezember 2025 / Lokales

GEA richtet IWiL-Summit in Oelde aus

Beim bundesweiten Netzwerktreffen drehte sich alles um moderne Führung, Frauenförderung und starke Impulse für die Arbeitswelt von morgen

Am GEA-Standort Oelde stand kürzlich alles im Zeichen von Frauenförderung und moderner Führungskultur: Dort richtete GEA den diesjährigen bundesweiten Summit der „Initiative Women into Leadership“ (IWiL) aus und begrüßte rund 65 Teilnehmende aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Unter dem Leitmotiv „Performance Leadership: Mut, Haltung, Wirkung“ diskutierten Expertinnen darüber, wie Führungskräfte Leistung entwickeln, Teams stärken und persönlich wachsen können.

Begrüßung durch GEA und Auftakt IWiL

Die Veranstaltung eröffnete Alexander Kutz, Geschäftsführer am GEA Standort in Oelde. Er hieß die Gäste willkommen, stellte GEA als global führenden Technologieanbieter für die Prozessindustrie vor und betonte die Bedeutung von Vielfalt und Talententwicklung für das Unternehmen und ihre Divisionen.

Im Anschluss gaben die IWiL-Vorstandsmitglieder Dr. Natalie Daghles und Dr. Werner Grünewald einen Überblick über die Initiative. Beide erläuterten, wie das Cross-Mentoring-Programm Frauen beim Aufstieg in Führung unterstützt und warum die Zusammenarbeit mit engagierten Unternehmenspartnern wie GEA dabei eine zentrale Rolle spielt.

Vier Impulse – vier Perspektiven auf moderne Führung

Nach der thematischen Einführung folgten vier kompakte Keynotes, die jeweils unterschiedliche Facetten zeitgemäßer Führung beleuchteten: Josefine Paul, NRW-Ministerin für Gleichstellung Kinder, Jugend, Familie, Flucht und Integration, hob als Gastsprecherin besonders die Bedeutung klarer Haltung und verlässlicher Rahmenbedingungen für echte Chancengleichheit hervor. Karin Rodeheger, Bürgermeisterin der Stadt Oelde, gab interessante Einblicke in Verantwortungsübernahme und Wandel aus der kommunalen Praxis. Sophie von Saldern, Global Head of HR bei Covestro, IWiL-Schirmherrin und ehemalige Basketball-Bundesligaspielerin, zeigte anschaulich anhand von Beispielen aus dem Leistungssport, wie Teamgeist, Disziplin und Resilienz zu moderner Führungskultur beitragen können. Abschließend sprach Tatjana Fischer, Vice President Finance & CFO bei GEA Tuchenhagen, über die gezielte Förderung weiblicher Talente in technischen Branchen und erläuterte, wie das Programm „Women in Flow“ diesen Prozess unterstützt.

„Women in Flow“: GEA stärkt Frauen entlang der gesamten Führungspipeline

Mit diesem Beispiel leitete der Summit zugleich zu einem konkreten Blick in die Praxis über: Women in Flow, das Entwicklungsprogramm der GEA Division Separation & Flow Components. Es begleitet Frauen entlang der gesamten Führungspipeline, fördert Austausch, Vernetzung und Sichtbarkeit – und bildet damit einen wichtigen Baustein der Frauenförderung bei GEA.

„Women in Flow ist ein entscheidender Baustein unserer Talentstrategie – und wir sehen bereits heute, wie nachhaltig die Initiative wirkt,“ erklärte Tatjana Fischer. „Mentoring, gemeinsame Projekte und gezielte Weiterentwicklung stärken unsere Kolleginnen messbar. Frauen in Führung sind kein Zukunftsthema – sie prägen bereits heute unsere Organisation, – und wir bauen diese Entwicklung weiter aus.“

Annette Wille, Vice President Representative der Division Separation & Flow Components und Geschäftsführerin der GEA Germany, moderierte den Summit. Sie betonte den Mehrwert der Partnerschaft: „Durch die Verbindung unserer internen Programme mit starken externen Netzwerken wie IWiL schaffen wir ein Umfeld, in dem Frauen bei GEA wachsen und Verantwortung übernehmen können.“

Die Ausrichtung des Summits unterstreicht das strategische Ziel von GEA, Frauen bei ihrer Weiterentwicklung in Führungsrollen aktiv zu fördern und sichtbarer zu machen. Die Verbindung interner Entwicklungsprogramme mit externen Netzwerken stärkt nicht nur die Leadership-Kultur, sondern auch die Attraktivität des Unternehmens für zukünftige Talente. Der Summit endete mit dem Appell, die gewonnenen Impulse in den eigenen Führungsalltag zu tragen – mutig, wirksam und zukunftsorientiert.

Bilder und Text: ©GEA Westfalia Separator Group GmbH

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