Stadt und Krankenhausträger informieren in der Axtbach-Arena über die Schließung des Marienhospitals und die Zukunft des Krankenhausstandorts in Oelde.
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19:20
Die Fragerunde ist eröffnet!
19:15
Bürgermeisterin Karin Rodeheger erklärt allen in der Arena, dass die Stadt leider kein Krankenhaus leiten kann. Es soll ein möglichst umfassender Gesundheitsstandort etabliert werden, insbesondere bei der derzeit kritischen hausärztlichen Versorgung. Die Prognose eines Ärztehauses steht im Raum.
Karin Rodeheger lobt die Mitarbeitenden des Krankenhauses, dass sie weiterhin engagiert für die Patienten vor Ort da sind.
19:13
Nach der Frage aus dem Publikum, wie es mit der notärztlichen Versorgung aussieht, ergreift Michael Haske (Leiter der Oelder Feuerwehr) das Wort: " Die Notarztbörse rückt direkt von der Feuer- und Rettungswache Oelde aus und ist somit gesichert."
19:10
Die nächsten Schritte seien ein engmaschiges Monitoring. Wie ist die Auslastung der Rettungsdienste, der Notfallaufnahmen und die Situation in den anderen Krankenhäusern? "Natürlich ist erst einmal mit einem erhöhten Einsatzaufkommen zu rechnen", so Dr. Rusche weiter.
19:00
Frau Dr. Anna Arizzi Rusche ergreift das Wort zur Auswirkungen auf den Rettungsdienst. Die rettungsdienstliche Versorgung sei aktuell gegeben. Die Erreichbarkeit im Kreis Warendorf und den umliegenden Kreisen ist gegeben. "Notfälle werden schon jetzt in entsprechenden Fachabteilungen in anderen Krankenhäuser transportiert", erläutert Frau Dr. Rusche.
18:55
Prozess der Entscheidungsfindung war langwierig. Beschluss am 31. August 2026, dass das Marienhospital zum 1. Januar 2027 schlißen muss.
Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) bleibt für ausschließlich ambulante Leistungen bestehen. BG Zulassung des Krankenhauses wird im ambulanten Bereich weiter betrieben. "Was mit dem Gebäude des Marienhospitals passiert, kann bis jetzt noch nicht gesagt werden", erklärt Bitter.
18:50
"Die Gebäudefassade ist stark sanierungsbedürfnix", erklärt Bitter. "Zudem sind auch weitere notwendige Instandhaltungsmaßnahmen aufgrund des Gebäudealters notwendig. Wirtschaftlich ist es herausfordernd, zusätzliche Leistungsangebote sind laut Krankenhausplanung nicht vorgesehen und Patienten und Personal für das bestehende Leistungsangebot zu begeistern ist ebenfalls schwer", so Bitter weiter.
18:40
Ursachen für die Entscheidung zur Schließung seien politische Rahmenbedingungen, wie "unter anderem Corona und der Ukraine Krieg", so Bitter.
18:38:
"Ich bin der auf den Sie sauer sind!" ergreift Matthias Bitter (KHO Chef) das Wort. Laut Bitter erfolgen keine betriebsbedingten Kündigungen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten ein Jobangebot innerhalb der Dienstgemeinschaft der KHO. Zudem wird sich die KHO auch zukünftig an der ambulanten gesundheitsversorgung in Oelde beteiligen.
18:35:
Eine alternative Option für Oelde könne eine sektorenübergreifende Versorgungseinrichtung (SÜV) für Oelde sein. Die Leistungen sind stark begrenzt auf Innere Medizin und Geriatrie. Theoretischer Start könne erst ab 2028 realistisch sein.
18:30
Die rettungsdienstliche Versorgung ist gesichert. Mögliche längere Fahrzeiten müssen bei neuen Bedarfsplanungen berücksichtitg werden.
Im Jahr 2025 gab es rund 3000 Transporte in das Marienhospital Oelde. Zeitkritische Fälle, wie zum Beispiel Schlaganfälle, Herzinfarkte, etc. fahren bereits jetzt schon andere Kliniken an.
18:30
Die Menge wird unruhig und möchte die Fragen und Anmerkungen direkt stellen und keine Hintergrundinformieren zu haben.
18:25
Nach dem Kommentar von Herrn Watzlawik, dass das "Oelder Krankenhaus ein kleines Leistungsangebot hat", kam ein Einwand aus dem Publikum, dass alle Leistungsangebote gestrichen wurden. Applaus der gesamten Axtbach-Arena ertönt. Generelle Empörung einiger Bürgerinnen und Bürger unterbrechen den Vortrag. Moderator Herr Atig bittet alle, die Fragen und Kommentare nachher zu stellen und nich reinzurufen.
18:15
Vortrag von Herrn Helmut Watzlawik, Abteilungsleiter (IV) Krankenhausversorgung (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen) zum Krankenhausplan.
Die neue Krankenhausplanung NRW ist am 1. Januar 2026 vollständig in Kraft getreten. Die Umsetzung aller 64 Leistungsgruppen wurden auf vier Planungsebenen aufgeteilt: 53 Kreise, 16 Versorgungsgebiete, 5 Regierungsbezirke und 2 Landesteile. Krankenhäuser dürfen Leistungen nur noch nach neuen Feststellungsbescheiden erbringen.
Schwerpunkte des Plans sind eine wohnortnahe Grundversorgung. Die Erreichbarkeit eines Krankenhauses soll in 20 Minuten für 90% der Bevölkerung erreichbar sein. "Ich würde Ihnen empfehlen, bei bestimmten gesundheitlichen Problemen, in ein Krankenhaus zu gehen, welches hohe Fallzahlen hat", fordert Watzlawik auf. Ein leichtes Raunen geht durch die Arena.
18:05
Herr Atig leitet als Morderator durch den Abend und stellt die einzelnen Sprecherinnen und Sprecher auf dem Podium vor.
18:00
Die Veranstaltung beginnt. Bürgermeisterin Karin Rodeheger begrüßt die Bürgerinnen und Bürger in der Axtbach-Arena. "Es geht um die Frage, wie Oelde zukünftig medizinisch versorgt werden kann. Die Entscheidung, das Krankenhaus zu schließen, steht dennoch fest!"
17:50
Die Axtbach-Arena füllt sich.












