In Stromberg wurde am 22. Januar die neue Info‑Broschüre „Stromberg und seine Pflaume“ vorgestellt. Die Broschüre erzählt anschaulich von der Bedeutung der Pflaume für den Ort, ihrer Geschichte, dem Anbau und der Ernte. Viele Menschen wissen heute gar nicht mehr, wie eng diese alte Obstsorte mit der Geschichte und Kultur der Region verbunden ist. Genau hier setzt das neue Heft an: Es will den Wert dieses regionaltypischen Produkts wieder stärker ins Bewusstsein rücken und die Wertschätzung für lokale Landwirtschaft und Tradition fördern.
Entstanden ist die Broschüre im Rahmen eines GAK‑Kleinprojekts mit Fördermitteln, umgesetzt von Alena Pätzold, die das Layout und die Gestaltung verantwortet hat. Bei der Präsentation hob Marion Stemich vom Pflaumenhof Stemich hervor, wie wichtig es ist, Tradition lebendig zu halten und sowohl Geschichte als auch Genuss und Natur erlebbar zu machen. Nina Sunderkemper betonte, dass die Schutzgemeinschaft Stromberger Pflaume gerade von der Zusammenarbeit vieler lebt und lobte den großen persönlichen Einsatz von Marion Stemich für das Projekt.
Auch die stellvertretende Bürgermeisterin Andrea Geiger richtete Worte an die Gäste. Sie zeigte sich begeistert vom Ergebnis und freute sich, dass die Broschüre auch für Kinder spannend und verständlich ist. Peter Sonneborn ergänzte, dass das Dorfgemeinschaftsleben durch solche Initiativen bereichert werde und sprach allen Beteiligten seinen Dank und seine Anerkennung aus.
Gekrönte Unterstützung bekam die Veranstaltung von gleich fünf Stromberger Pflaumenköniginnen, die ebenfalls vor Ort waren. Sie zeigten sich begeistert von der neuen Broschüre und betonten, wie wichtig es ist, die Geschichte und den kulturellen Wert der Stromberger Pflaume weiterzutragen. Auch sie unterstützen das Projekt mit voller Überzeugung und sind regelmäßig bei Aktionen rund um die Pflaume im Einsatz.
Die neue Broschüre bietet einen breiten Zugang zu einem Stück regionaler Identität, das heute oft in Vergessenheit gerät. Sie lädt ein, Stromberg und seine Pflaume neu zu entdecken und als lebendigen Teil der lokalen Landschaft.












