Der Ausbau der Mobilitätsinfrastruktur in Oelde geht weiter: Am Montag, den 1. Dezember 2025, fiel mit dem symbolischen Spatenstich der Startschuss für den Bau der neuen Mobilitätsstation am Bahnhof. Mit dabei waren Bürgermeisterin Karin Rodeheger, Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, des Planungsbüros, des Fördergebers NWL und weiterer beteiligter Stellen.
Geplant ist eine moderne Fahrradabstellanlage mit überdachten Stellplätzen, ausgestattet mit doppelstöckigen Bügeln. Damit wird die bisherige Vorderradklemmen-Anlage vollständig ersetzt. Ziel ist es, die Situation für Pendlerinnen und Pendler deutlich zu verbessern.
Zum Gesamtprojekt gehören außerdem ein Blindenleitsystem an den Bussteigen, eine Reparaturstation für Fahrräder und eine Mobilitätsstele mit Informationen zu Verkehrsangeboten und Umgebungskarte. Die Mobilstation ist Teil eines kreisweiten Projekts, das durch das Land NRW gefördert und vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) finanziell unterstützt wird. Die erwartete Fördersumme liegt bei knapp 202.000 Euro, die Gesamtkosten bei rund 240.000 Euro.
Die Bauarbeiten sind in drei Abschnitte unterteilt und umfassen vier Einstiegspunkte. Die Überdachung soll voraussichtlich im ersten Quartal 2026 fertiggestellt sein.
Die Mobilitätsstation ist ein weiterer Baustein in der laufenden Umgestaltung des Bahnhofsbereichs, die in den letzten Jahren bereits durch verschiedene Maßnahmen vorangetrieben wurde. Mit der neuen Anlage wird ein qualitativ hochwertiger, barrierefreier und nutzerfreundlicher Ort geschaffen, der den Zugang zu klimafreundlicher Mobilität in Oelde verbessert.
Bild (v.l.): Philipp Kunte, Alexander Denzer, André Elbracht, Karin Rodeheger, Maximiliane Lizardo Schwarze, Stefanie Gröne, Martin Uhlendorf und André Leson












