Ein wichtiger Schritt für die Schullandschaft in Oelde: Der Umbau und die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule steht kurz vor der finalen Freigabe. Heute Abend soll im Rat der Stadt Oelde über die Maßnahmenfreigabe zur Umsetzung des Bauvorhabens entschieden werden. Ziel ist es, die Schule zukunftsfähig aufzustellen und den wachsenden Anforderungen der pädagogischen Praxis gerecht zu werden.
Bereits im Oktober 2024 wurde in einer gemeinsamen Sitzung der zuständigen Ausschüsse der Siegerentwurf aus einem Teilnahmewettbewerb vorgestellt. Grundlage für die Planung war ein neues pädagogisches Konzept, das in mehreren Workshops gemeinsam mit der Schulgemeinde und externer Projektbegleitung erarbeitet wurde. Dieses Konzept sieht eine Abkehr vom starren Klassenraumprinzip hin zu flexibel nutzbaren Lernbereichen vor.
Besonderer Fokus liegt auch auf dem Ausbau der OGS-Kapazitäten: Durch die Erweiterung sollen künftig alle gesetzlichen Ansprüche auf Ganztagsbetreuung erfüllt werden können – ein wichtiger Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Das beauftragte Planungsbüro hat die Entwurfsplanung bis einschließlich Leistungsphase 2 abgeschlossen. Die vorliegende Kostenschätzung geht von einem Gesamtvolumen von rund 9.382.000 Euro brutto aus. Darin enthalten sind rund 357.000 Euro für die Ausstattung und 595.000 Euro für das Außengelände.
Im städtischen Finanzplan sind bereits entsprechende Haushaltsmittel vorgesehen: 9,15 Millionen Euro wurden auf die Jahre 2023 bis 2027 verteilt. Zusätzlich rechnet die Stadt mit rund 1.055.000 Euro an Fördermitteln aus dem OGS-Ausbauprogramm, die für das Jahr 2026 eingeplant sind.
Bevor die Planung in die nächste Phase geht, einschließlich Baugenehmigung und Ausschreibung der Bauleistungen, muss der Rat heute Abend noch die finale Maßnahmenfreigabe zur Baumaßnahme „Umbau und Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule“ erteilen.












