3. Februar 2026 / Politik

Forum Oelde plant Zukunft des Vier-Jahreszeiten-Parks

Erbschaft in Höhe von 470.000 Euro und Wirtschaftsplan 2026 stehen im Betriebsausschuss zur Entscheidung!

Im heutigen Betriebsausschuss „Forum Oelde“ steht ein bedeutender Tagesordnungspunkt auf dem Programm: die Verwendung einer großzügigen Erbschaft in Höhe von 470.000 €. Forum Oelde wurde testamentarisch als Alleinerbe eingesetzt – mit einer ganz besonderen Auflage.

Die Erblasserin verfügte, dass das geerbte Vermögen ausschließlich zur Verschönerung des Vier-Jahreszeiten-Parks verwendet werden soll. Konkret durch das Pflanzen langlebiger Bäume und das Aufstellen hochwertiger Skulpturen, die sich harmonisch ins Parkbild einfügen.

Um dieser Auflage gerecht zu werden, schlägt die Geschäftsführung eine klare Anlagerichtlinie vor:

  • Das Erbe wird über einen Zeitraum von zehn Jahren sukzessive eingesetzt.
  • Alle drei bis vier Jahre soll etwa ein Drittel des Vermögens in größere Projekte fließen.
  • Laufende Erträge aus der Anlage dürfen für kleinere Maßnahmen oder als Rücklage verwendet werden.

Diese Strategie soll sicherstellen, dass der Wille der Erblasserin dauerhaft gewahrt bleibt und gleichzeitig eine nachhaltige Entwicklung des Parks möglich ist, ohne den städtischen Haushalt zu belasten. Der Betriebsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Oelde, dieser Richtlinie in der kommenden Sitzung zuzustimmen. Damit könnte ein bedeutender Grundstein für die langfristige Aufwertung des Vier-Jahreszeiten-Parks gelegt werden. 

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt ist die finale Freigabe des Wirtschaftsplans 2026 für Forum Oelde. 80 % wurden bereits im September beschlossen.

Durch eine erfolgreiche Ausschreibung sinken die Parkpflegekosten. Auf Wunsch des Ausschusses wurde der Ertrag aus der Parkkarte 2026 um 20.000 € erhöht, die Zahlung an die WBO entsprechend angepasst. Höhere Personalkosten durch den Mindestlohn gleichen eingesparte Mittel teilweise wieder aus.

Der Investitionszuschuss 2026 wurde um 100.000 € gesenkt. Fördermittel sichern den Neubau der Gläsernen Küche. Die Verlustabdeckung soll bis 2029 bei 1,73 Mio. € gedeckelt bleiben, das spart 440.000 €. Ab 2027 werden zudem nur noch 65.000 € jährlich für Investitionen eingeplant, rund 900.000 € weniger als bisher.

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