Pressemeldung der Grünen Oelde:
Mehr Schatten, mehr Grün und weniger aufgeheizte Flächen: Die Grünen im Oelder Stadtrat wollen die Schulhöfe und Außengelände der Kitas in Oelde fit für zunehmende Hitzeperioden machen, denn diese sind wichtige Orte zum Spielen, Lernen, Bewegen und Erholen. Gleichzeitig heizen sich stark versiegelte und wenig beschattete Flächen im Sommer besonders stark auf. Die Grünen wollen deshalb, dass die Stadt Oelde ihre Schul- und Kitastandorte systematisch auf Möglichkeiten zur Klimaanpassung überprüft.
„Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in Schulen und Kitas. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass diese Orte auch bei großer Hitze attraktiv und gut nutzbar bleiben“, erklärt Fraktionssprecherin Barbara Köß. „Ein cooler Schulhof bedeutet für uns mehr als nur ein Sonnensegel. Wir wollen mehr Bäume und Begrünung, weniger versiegelte Flächen, naturnahe Spiel- und Aufenthaltsbereiche und einen besseren Umgang mit Regenwasser.“
Auch Trinkmöglichkeiten sollen bei der Bestandsaufnahme berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist den Grünen, die Menschen einzubeziehen, die die Außenflächen täglich nutzen: Schülerinnen und Schüler, Kinder und pädagogische Fachkräfte sollen ihre Erfahrungen und Wünsche frühzeitig in die Planung einbringen.
Mit dem Projekt „Coole Schulhöfe für NRW 2“ gibt es bereits ein Förderangebot der Deutschen Umwelthilfe und des Landes Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus hat das Land angekündigt, die Förderung klimaangepasster Schulhöfe und Kitas unter dem Ansatz „1.000 Coole Schulhöfe und 1.000 Coole Kitas“ deutlich auszuweiten. „Wir sollten nicht warten, bis die nächsten Hitzesommer vor der Tür stehen oder Fördermöglichkeiten wieder verpasst sind“, sagt Köß. Die Verwaltung soll deshalb für die einzelnen Standorte konkrete Maßnahmen entwickeln, priorisieren, grob die Kosten abschätzen und passende Förderprogramme prüfen.
Für die Grünen ist klar: Eine klimaangepasste Gestaltung verbindet Klimaschutz und Lebensqualität. Mehr Grün und Schatten schützen nicht nur vor Hitze, sondern schaffen gleichzeitig attraktivere Räume für Kinder und Jugendliche. „Wir wollen aus grauen und heißen Flächen lebendige, grüne und kühle Orte machen. Davon profitieren unsere Kinder und Oelde insgesamt.“
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