Politik zum Mitmachen: In Oelde sollen Jugendliche künftig wieder stärker in kommunalpolitische Prozesse eingebunden werden. Ein überfraktioneller Antrag von CDU, SPD, Grünen und FWG macht den Weg frei für gleich mehrere Maßnahmen zur politischen Beteiligung junger Menschen – beginnend schon im Jahr 2025.
Im Zentrum steht die Wiederaufnahme des Schülerprojekts „Beweg was“, das bereits bis 2019 erfolgreich lief. Ziel ist es, jungen Menschen Einblicke in die Ratsarbeit zu geben und sie für kommunalpolitische Themen zu sensibilisieren. Das Projekt soll modernisiert und gemeinsam mit Jugendhilfeträgern wie der Alten Post oder externen Partnern wie „Mindful“ umgesetzt werden.
Zusätzlich ist für das Jahr 2027 ein eigenes Jugendforum geplant. Dieses soll Jugendlichen ermöglichen, eigene Projekte mit pädagogischer Unterstützung zu entwickeln und umzusetzen – inklusive eines noch festzulegenden Budgets. „Beweg was“ und das Jugendforum sollen sich künftig im Jahresrhythmus abwechseln.
Den Anfang macht aber schon in diesem Jahr eine hybride Wahlveranstaltung in der Alten Post. Sie richtet sich gezielt an Jung- und Erstwähler und soll ihnen die Möglichkeit geben, mit Kandidat*innen zur Kommunalwahl 2025 ins Gespräch zu kommen. Dafür werden 1.500 Euro bereitgestellt.
Die Verwaltung schlägt vor, die Maßnahmen perspektivisch in den nächsten Kinder- und Jugendförderplan aufzunehmen. Bereits bestehende Ressourcen beim Jugendwerk für die Stadt Oelde e. V. sollen dabei berücksichtigt werden.












