Wie vielfältig Gleichstellungsarbeit sein kann, zeigt der Tätigkeitsbericht der Stadt Oelde für das Jahr 2024. Daniela Eggenstein, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, hat in enger Zusammenarbeit mit ihrem Team und zahlreichen Partnern ein umfassendes Jahresprogramm auf die Beine gestellt – von interner Beratung über Netzwerkpflege bis hin zu öffentlichen Veranstaltungen.
Im Fokus standen 2024 besonders Themen wie geschlechtersensible Personalpolitik, politische Teilhabe von Frauen, Gewaltprävention und LGBTQIA*-Sichtbarkeit. Eggenstein war an über 30 Personalauswahlverfahren beteiligt und vertrat die Gleichstellungsperspektive bei Gesprächen mit Verwaltungsleitung und Personalrat. Auch externe Anfragen wurden betreut, z. B. im Kontext von Elternzeit, Teilzeit oder Konflikten am Arbeitsplatz.
Ein starkes Zeichen setzte Oelde mit Veranstaltungen wie dem Kabarett zum Weltfrauentag, dem Selbstbehauptungskurs FLINTA*, dem Vortrag über geschlechtersensible Medizin oder dem „Boxen für Frauen“. Ebenso wichtig: das sichtbare Hissen von Regenbogen- und Solidaritätsflaggen zu Gedenktagen wie dem IDAHOBITA oder dem Tag gegen Gewalt an Frauen.
Ein besonderes Augenmerk lag auf Netzwerkarbeit: Ob Runder Tisch gegen häusliche Gewalt, Kreisfrauenforum oder Austausch mit Beratungsstellen – Oelde war gut vernetzt. Auch für 2025 ist einiges geplant: Ein Gleichstellungskalender, neue Projekte und der weitere Ausbau von Unterstützungsangeboten.
Der Rat nimmt den Bericht am 7. April offiziell zur Kenntnis – ein sichtbares Zeichen für die Wertschätzung dieser wichtigen Arbeit.












