Die Zahl der Straftaten in Oelde ist 2025 leicht zurückgegangen. Insgesamt wurden 1.577 Delikte erfasst, 73 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig ist die Aufklärungsquote gesunken und liegt nun bei 51,43 Prozent. 2024 waren es noch gut zwei Prozentpunkte mehr.
Ein wichtiger Vergleichswert ist die sogenannte Kriminalitätshäufigkeitszahl. Sie gibt an, wie viele Straftaten pro 100.000 Einwohner registriert werden. In Oelde liegt dieser Wert bei 5.234 und damit etwas über dem Kreisdurchschnitt von 5.198.
Für den gesamten Kreis zieht Landrat Dr. Olaf Gericke eine positive Bilanz:
„Die Kriminalitätslage und Aufklärungsquote im Kreis Warendorf ist stabil, die Bilanz ist sehr gut. Die Kriminalitätsbelastung liegt deutlich unter der des Landes und wir sind weiterhin ein sehr sicherer Kreis in Nordrhein-Westfalen.“
In Oelde prägen vor allem Diebstahlsdelikte das Bild. 671 Fälle wurden registriert. Dazu zählen unter anderem 40 Wohnungseinbrüche und 102 Fahrraddiebstähle. Die Aufklärungsquote im Bereich Diebstahl liegt bei 23,55 Prozent.
Deutlich höher ist sie bei Körperverletzungen. Von 146 erfassten Fällen konnten fast 96 Prozent aufgeklärt werden. Insgesamt wurden 252 sogenannte Rohheitsdelikte gezählt, darunter auch 17 Raubtaten.
42 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden angezeigt. Zwei Vergewaltigungen wurden registriert, beide Fälle gelten als aufgeklärt.
Im Bereich der Vermögens- und Fälschungsdelikte verzeichnet die Statistik 206 Fälle mit einer Aufklärungsquote von 66,50 Prozent. Die Straßenkriminalität umfasst 399 Delikte.
Die Zahlen zeigen: Oelde bewegt sich im Rahmen der kreisweiten Entwicklung. Es gibt Verschiebungen in einzelnen Bereichen, insgesamt bleibt die Lage aber stabil.












